Wir kennen es alle, das Nachmittagstief gegen 14:00 Uhr. Die Zeit, in der man (wenn man zu Hause ist) am liebsten ein Nickerchen auf dem Sofa machen würde oder sich im Büro den extra Kaffee aus dem Automaten holt.
Aber wusstest du, dass es auch anders geht? Ein Nachmittagstief ist optional, aber man muss wissen, wie es entsteht und was man dagegen tun kann.
Auf meinem Weg zu einem optimalen Lebensstil habe ich meine 3 bestgehüteten Geheimnisse für dich zusammengefasst, damit du in Zukunft, genau wie ich, das Nachmittagstief einfach überspringen kannst.
1. Morgenlicht
Morgenlicht ist die Basis für einen energiegeladenen Tag. Es legt sozusagen das Fundament. Morgenlicht zu tanken hat viele Vorteile, einer davon ist jedoch, dass du dadurch die perfekte natürliche Form von Cortisol erhältst, um deinen Tag zu beginnen. Man wird dadurch also auf die natürlichste Art und Weise richtig wach.
Morgenlicht gibt es während der ersten vollen Stunde nach Sonnenaufgang. Mitten im Sommer bedeutet das von 5:30 bis 6:30 Uhr. Vielleicht etwas zu früh für dich, aber das bedeutet, dass du dir deinen Morgenkaffee wahrscheinlich sparen kannst ;)
2. Herzhaft frühstücken
Das mache ich selbst meistens, während ich mein Morgenlicht tanke (ich frühstücke meistens draußen). Indem du herzhaft frühstückst, vermeidest du einen Glukoseanstieg. Der Glukoseanstieg nach dem Mittagessen ist die Ursache für dein Nachmittagstief (und das Tief, das ich selbst immer gegen 9:00 Uhr hatte, als ich noch im Büro arbeitete, kam von meinem süßen Frühstück).
Was ist ein Glukoseanstieg und -abfall? Schreib mir für die ausführliche Version eine DM, aber kurz gesagt ist ein Anstieg der Zuckerrausch, den du nach dem Essen von zum Beispiel Brot/Müsli/Obst/Süßigkeiten/Süßkartoffeln usw. bekommst. Dieser Zuckerspiegel wird durch einen Insulinanstieg abgebaut. Dieser Insulinanstieg ist der Absturz und somit das Tief, das du nach dem Essen von etwas Süßem erlebst.
Wenn du deinem Frühstück Glukose hinzufügst, hast du noch keine Grundlage durch andere Lebensmittel, wodurch die Glukoseanstiege und -abfälle den Rest des Tages heftiger ausfallen.
Die Lösung? Frühstücke herzhaft mit Proteinen, Ballaststoffen und Fetten. Isst du gerne Joghurt mit Obst? Füge dann Nüsse hinzu, damit der Anstieg geringer ausfällt.
3. Mehr draußen sein
Licht im Freien gibt Energie. Vielleicht ist das auch logisch, wenn man sich das Konzept von Sonnenkollektoren ansieht. Die Sonne gibt Energie. Vielleicht kennst du es: Im Sommer hat man oft mehr Lust auf einen Wassermelonensalat als auf ein 3-Gänge-Menü. Das liegt daran, dass dein Körper mehr Energie durch das Draußensein aufgenommen hat, wodurch du weniger Energie aus deinem Essen benötigst.
Es ist ideal, mindestens 1,5 Stunden draußen zu sein. Wenn du zum Beispiel im Büro arbeitest, ist das natürlich schwierig, aber wenn du während der Mittagspause draußen spazieren gehst, ist das ein guter Anfang.
Falls du dazu Fragen hast, schick mir gerne eine DM, ansonsten hoffe ich, dass dir diese Tipps helfen, da sie mich, mein Energieniveau und mein Immunsystem enorm verbessert haben.
Alles Liebe,
Michelle
